Experten erwarten, dass das ohnehin knappe Arbeitskräfteangebot in Deutschland in den nächsten 10 Jahren weiter schrumpfen wird. Zum einen geht die Babyboomer-Generation in Rente und zum anderen kommen immer weniger junge Fachkräfte auf den Arbeitsmarkt. Damit Unternehmen dennoch wettbewerbsfähig bleiben können, ist es spätestens jetzt an der Zeit, dass Personalverantwortliche umdenken und neue Ansätze wagen. 

Die Zeiten, in denen sich die Bewerbungsunterlagen wie von selbst auf den Schreibtischen der Personalabteilungen stapelten, sind vorbei. Mehr und mehr müssen Unternehmen heute ein attraktives Arbeitsumfeld schaffen und sich aktiv um die wenigen geeigneten Kandidat:innen bemühen: Recruiter:innen werden zu Sellcruiter:innen.

Der Begriff zeigt, modernes Recruiting tut gut daran Strategien aus dem Vertrieb anzuwenden. Aus Bewerbungen und Jobangeboten werden (Bewerber-)Kunden und (Job-)Produkt. Ähnlich wie Vertriebler:innen müssen Sellcruiter:innen ihre Zielgruppe verstehen, ein passendes sowie attraktives Job-Produkt schaffen und die Unique Selling Points an die potentiellen Bewerber:innen verkaufen. 

Sellcruiter:innen tragen im Moment des Jobinterviews eine enorme Verantwortung. Sie verkörpern in den Augen der (Job-)Interessierten das gesamte Unternehmen. Das bedeutet, Professionalität aber auch Menschlichkeit sind gefragt. Nahbare Kolleg:innen und Unternehmen sind besonders beliebt. Sellcruiter:innen sollten deshalb unbedingt Freundlichkeit, Transparenz, Offenheit und Authentizität ausstrahlen. Auch Benefits, die persönliche Ebene und Raum für Selbstverwirklichung können im heutigen Bewerberumfeld das Zünglein an der Waage sein.

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Weitere Details zum Thema Sellcruiting können Sie auf den Seiten des Human Resource Managers hier nachlesen: https://www.humanresourcesmanager.de/news/sellcruiting-statt-recruiting.html