AGILITÄT – abgeleitet aus dem Lateinischen “agilis”, was soviel bedeutet wie gewandt, wendig, flink – Eine Kompetenz oder vielmehr ein Verhalten, welches Unternehmen immer häufiger von ihren Mitarbeitern und besonders ihren Führungskräften einfordern. Warum? Agilität im 21. Jahrhundert ist für Unternehmen ein ganz klarer Wettbewerbsvorteil. Denn: Unternehmen, die ihre Organisation und ihr Geschäftsmodell, bestenfalls in Echtzeit, an sich veränderte Marktanforderungen anpassen können, sind anderen in vielerlei Hinsicht einen großen Schritt voraus und profitieren zudem von dieser Pionierstellung. 

Es stellt sich also die Frage: Wie können Führungskräfte einen positiven Beitrag zur Agilität ihrer Unternehmung leisten? 

Zunächst ist es wichtig zu verstehen, welche Aspekte eine agile Führungskraft beziehungsweise ein agiler Führungsstil auszeichnen. Hierzu eine Definition: “Agile Führung beinhaltet alle Maßnahmen, die Entscheidungen und Verhalten in einem Verantwortungsbereich schnell, flexibel und gut angepasst machen.” Diese Definition von WPGS zeigt:

Eine Führungskraft, die agil führen möchte, muss zentrale agile Prinzipien in ihrem eigenen Führungsverhalten verinnerlichen. Hierzu zählen primär: 

  • die Optimierung von Entscheidungen, 
  • eine Herstellung von handlungsfähigen Mitarbeiter und Teams, 
  • die Schaffung einer Vertrauenskultur und guter Beziehungen,
  • die Etablierung einer effektiven Kommunikation und
  • der Verzicht auf wenig direkte Führung und Reglementierung. 

Werden diese Prinzipien umgesetzt und selbstverständlich auch von der jeweiligen Führungskraft gelebt so entwickeln sich selbstständige Mitarbeiter und Teams, die eigeninitiativ Lösungen erarbeiten, eine Vertrauenskultur zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten sowie eine schnelle Entscheidungsfindung unter Einbindung der Mitarbeiter und Kunden.  Alles Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches und beständiges Unternehmen im 21. Jahrhundert.