Chemie

Die deutsche Chemieindustrie erwirtschaftete laut einer Statistik des Verbandes der Chemischen Industrie e. V. im Jahr 2018 einen Gesamtumsatz von ca. 203,5 Milliarden Euro und ist damit der drittgrößte Industriezweig (gleich nach der Automobilindustrie und der Maschinen- und Anlagenbauindustrie) in Deutschland.

Derzeit sind mehr als 453.000 Mitarbeiter in fast 2.200 deutschen Chemieunternehmen beschäftigt, wovon mehr als 90 Prozent kleine und mittelständische Unternehmen sind.

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Die chemische Industrie oder auch Chemieindustrie hat in Deutschland eine große und lange Tradition und ist heute ein Wirtschaftszweig, der sich primär mit der Produktion von chemischen Produkten beschäftigt.

Die Branche stellt ein differenziertes Produktsortiment her. Hierzu zählen unter anderem Kosmetika, Medikamente, Chemiefasern, Klebstoffe und Düngemittel. Allerdings gelangen hiervon lediglich 24 Prozent auf unmittelbarem Wege an den Endverbraucher. Die übrigen Chemieprodukte werden innerhalb der Branche weiterverarbeitet. Zu den wichtigsten Kunden der Branche gehören die Auto-, Verpackungs- und Bauindustrie.

Im globalen Vergleich rangiert die deutsche Chemieindustrie auf Platz vier, direkt hinter den USA, Japan und China. Aufgrund der starken internationalen Konkurrenz herrscht in der Chemieindustrie ein ständiger Innovationsdruck. Da wundert es nicht, dass die Chemiebranche, unter allen Branchen des verarbeitenden Gewerbes, zu den drei innovativsten und forschungsintensivsten Sektoren gehört. Jährlich werden hier ca. 10 Milliarden Euro für die Bereiche Forschung und Entwicklung ausgegeben. Die Chemieindustrie ist neben dem Maschinen- und Anlagenbau der Technologie-Impulsgeber der deutschen Wirtschaft.

Des Weiteren stellen auch europäische Reformen wie die REACH-Reform (Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals), die für einen besseren Umwelt- und Gesundheitsschutz in der EU sorgen soll, sowie die kontinuierlich steigenden Rohölpreise, die deutsche Chemieindustrie vor neue Herausforderungen.

Diese gilt es mittels mit naturwissenschaftlichen und qualifizierten Fachkräften, die über ein hohes anwendungsbezogenes Know-How verfügen, zu bewältigen. Umso problematischer ist daher der anhaltende Fachkräftemangel der Branche. Laut einer bundesweiten Studie der Bonner Wirtschafts Akademie (BWA) werden in der deutschen Chemiebranche in den nächsten sechs Jahren bis zu 15.000 Fachkräfte fehlen.

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