Eine aktuelle Studie von HRConnectum, an der 405 hochqualifizierte Arbeitnehmer*innen teilnahmen, zeigt: Die Krise erhöht den Wechselwillen. Fast alle Befragten – nämlich rund 93 Prozent – gaben an, dass sie derzeit offen für neue berufliche Herausforderungen sind. Die Studie zeigt auch, dass die Unzufriedenheit der Befragten im Beruf nach dem ersten Lockdown signifikant zugenommen hat. 

Das liegt insbesondere an folgenden Punkten: Zum einen sind rund 36 Prozent der Befragten der Meinung, dass mit Blick auf das Thema Homeoffice viele Arbeitgeber noch Verbesserungsbedarf haben. Zum anderen kritisieren die Befragten, dass intransparente Gehaltsstrukturen und eine unzureichend funktionierende interne Kommunikation ihre Wechselbereitschaft zusätzlich fördern.  Neben diesen Kritikpunkten zählen auch die Höhe des potentiellen Gehalts, die Nähe zum Wohnort und flexible Arbeitszeiten zu den  Kriterien, die die Bereitschaft zum Jobwechsel beeinflussen. 

Die Studie fand außerdem heraus, dass die wechselwilligen Arbeitnehmer*innen sich aktuell am ehesten auf Online-Plattformen und am wenigsten auf sozialen Netzwerken nach neuen Jobchancen umschauen. Erstaunlich ist auch, dass die absolute Mehrheit auch bei Bezug eines bedingungslosen Grundeinkommens weiterhin arbeiten würde. Rund 53 Prozent der Befragten gaben an, dass sie bei Erhalt des bedingungslosen Grundeinkommens dennoch einer Arbeit nachgehen würden, die ihnen Spaß macht. Circa ein Drittel würden weiterhin einer Tätigkeit nachgehen, um Struktur in den eigenen Alltag zu bringen und rund jeder Vierte würde gerne für ein Unternehmen arbeiten, dass sich für soziale Ziele einsetzt. 

Zusammenfassend kommt die Studie zum Schluss, dass die Corona-Krise insbesondere hochqualifizierte Arbeitnehmer*innen offen für neue Pläne macht. 

Den gesamten Artikel und weitere Studienergebnisse finden Sie unter: https://www.personalwirtschaft.de/recruiting/artikel/die-corona-krise-macht-hochqualifizierte-offen-fuer-neue-plaene.html