In den letzten Monaten wurden viele Unternehmen zu teils drastischen Veränderungen gezwungen – in ihren Prozessen, Strukturen aber auch im Hinblick auf das Führungsverständnis. 

HR-Experte Dr. Andreas Kricsfalussy verrät im Interview mit Personalwirtschaft.de auf was es in Zukunft ankommt. Die wichtigsten Erkenntnisse haben wir im folgenden zusammengefasst.

Hierarchisch und bürokratisch begründete Autoritäten sowie der patriarchalische Führungsstil kommen insbesondere bei der Generation Y und Z nicht gut an. Aufgrund ihres ausgeprägten demokratischen Führungsverständnisses und ihren Anspruch an Sinnhaftigkeit der Führung, definiert sich Führung heute anders. Unternehmen, die ihre Organisation weiterentwickeln und den Anschluss an die Marktbegleiter nicht verlieren möchten, bedürfen einer tiefgreifenden Transformation. Wie diese aussehen könnte? 

  1. Zukünftig ist die Fähigkeit zur interaktiven und Führung übergreifenden Zusammenarbeit ein wichtiger Punkt. Daher gilt es, eine teamorientierte, interdisziplinäre und kollaborative Kultur zu schaffen. 
  2. Auch Resilienz und Vertrauen werden immer wichtiger. Nur so gelingt es, sich an permanent ändernde Anforderungen anzupassen und Krisen möglichst unbeschadet zu überstehen. 
  3. Unsicherheiten sollte man zukünftig mit einer Einstellungsänderung begegnen. Das hilft Misserfolge und das Scheitern als lehrreiche Erfahrung zu verstehen, um es beim nächsten mal besser zu machen.  
  4. Kollaborationen müssen ermöglicht, Argumente und Gegenargumente gehört sowie Kritik und Lob ausgetauscht werden. Nur so kann zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden ein Zusammengehörigkeitsgefühl entstehen. 

Das gesamte Interview finden Sie unter: https://www.personalwirtschaft.de/fuehrung/artikel/so-sieht-das-fuehrungsmodell-von-morgen-aus.html