Während sich viele unter den Begriffen Generalisten und Spezialisten etwas vorstellen können, geraten enige bei dem Begriff T-Shaped Professional an ihre Grenzen. Dabei erfreut sich dieser Mitarbeitertyp heute besonderer Beliebtheit – Tendenz steigend. Wir erklären, was es mit diesem Trend auf sich hat und was sie unbedingt wissen sollten. 

Eigentlich ist es ganz einfach: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ein t-förmiges Qualifikationsprofil aufweisen, vereinen die Stärken eines Generalisten und die eines Spezialisten. So weit so gut, aber was bedeutet das konkret? Konkret bedeutet das: Anstatt auf einem Gebiet ein Experte zu sein (Spezialist), oder viele unterschiedliche Dinge halbwegs zu beherrschen (Generalist), besitzt der T-Typ diverse Fähigkeiten und ist zusätzlich Experte auf mindestens einem Gebiet. 

Das T symbolisiert dabei also das Tiefen- und Breitenwissen. Der senkrechte Strich beim T bildet den Grundpfeiler und kennzeichnet den Bereich, der auf Expertenniveau beherrscht wird. Also beispielsweise der erlernte Beruf, die gewählte Spezialisierung, das absolvierte Studienfach oder eben der Bereich, in dem man über langjährige Berufserfahrung verfügt. Ausschlaggebend ist, dass das Wissen auf diesem Gebiet fest verankert ist und in die Tiefe geht. Der waagerechte Querbalken beim T steht hingegen für das breite Wissen, also Fähigkeiten und Gebiete, über die man neben dem Spezialwissen noch verfügt. Diese können dabei  in ganz unterschiedliche Richtungen und Bereiche gehen bzw. unterschiedlich stark ausgeprägt sein. 

Das Konzept ist nicht neu, es wurde bereits 1991 entwickelt. Während es sich in seinen Ursprüngen noch auf die hybriden Anforderungen an IT-Kräfte bezog, erstreckt sich die Bedeutung des Konzepts heute weit über die IT-Branche hinaus. In vielen Branchen sowie Berufen wird heute neben soliden Fachkenntnissen auch immer häufiger ein gewisses Breitenwissen gefordert. Kandidatinnen und Kandidaten, die ein T-förmiges Qualifikationsprofil aufweisen, können also punkten. Warum? 

Die Gründe dafür sind so vielfältig wie der T-Typ selbst. Zum einen hilft ein gewisses Maß an Breitenwissen Mitarbeitenden dabei, sich effektiver in Themen oder das Unternehmen einzubringen. Zudem erleichtert Breitenwissen die funktionsübergreifende Zusammenarbeit und erweitert das Spektrum an Blickwinkeln. Letzteres führt bekanntermaßen zu besseren Ideen und Lösungsansätzen. Zum anderen braucht es daneben natürlich auch Expertenwissen, um sich von der breiten Masse abzusetzen und weniger austauschbar zu sein. 

Weitere Informationen zu T-Shaped Professionals erhalten Sie auf: https://www.business-wissen.de/artikel/t-shaped-professional-die-vorteile-von-spezialist-und-generalist-vereint/