In nahezu allen Unternehmen und Branchen gelten die Teams als Kraftzellen moderner Organisationen. Denn deren Zusammenarbeit entscheiden in signifikantem Maße über den betrieblichen Erfolg oder Nicht-Erfolg. Deshalb lohnt es sich für Unternehmen auch, den Fokus auf die Performance ihrer Teams zu legen und ein optimales Umfeld für diese zu schaffen. 

Vor diesem Hintergrund haben Haufe und die Hochschule für Technik in Stuttgart zwölf Erfolgsfaktoren identifiziert, die Teams dabei helfen können, ihre volle Leistungsfähigkeit auszuschöpfen und sich nachhaltig zu entwickeln. Diese sind: Accountability, Skills & Competencies, Goal Clarity, Role Clarity, Team Autonomy, Team Purpose, Team Impact, Trust, Playfulness, Communication, Mutual Support und Team Learning. Vier Faktoren hat Axel Singer, Managing Director bei Haufe-Umantis, für den Human Resource Manager genauer unter die Lupe genommen: 

Accountability 

Hinter diesem Begriff steht das Ausmaß mit dem Teammitglieder sich für ihre Ziele engagieren, ihre Aufgaben pflichtbewusst erfüllen sowie die gegenseitigen Verantwortlichkeiten kennen und respektieren. Teamleiter:innen sollten in diesem Zusammenhang darauf achten, dass über Verantwortlichkeiten im Team offen gesprochen wird und diese transparent gemacht werden.

Playfulness 

Playfulness entsteht, wenn Teammitglieder intrinsisch motiviert sind sowie mit viel Freude und Energie ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten erledigen. Im Zentrum stehen dabei Neugierde und Experimentierfreude. Teamleiter:innen sollten daher immer mal wieder neue Formate, wie Kudos oder High Five, testen, um die Motivation der Belegschaft hoch zu halten. 

Trust 

Nicht nur im privaten Bereich sondern auch auf der Arbeit ist das gegenseitige Vertrauen im Team essentiell für den Erfolg dieses. Denn Vertrauen schafft ein Gefühl von Sicherheit. Ist das Vertrauensniveau hoch, fühlen sich Teammitglieder sicher dabei ihr Wissen zu teilen, neue Ideen einzubringen und für die eigene Meinung einzustehen. Teamleiter:innen sollten daher versuchen, dass Vertrauen und die Offenheit im Team zu stärken, indem sie beispielsweise zu Beginn sogenannte Ice-Breaker-Fragen stellen.   

Team Learning 

Dahinter verbirgt sich die Fähigkeit des Teams, in einem geschützten Rahmen Feedback zu äußern und zu erhalten. Auch das Sammeln von Erfahrungen, Informationen unterschiedlicher Perspektiven einzuholen sowie die Möglichkeit zu diskutieren und reflektieren sind wichtige Bestandteile des Team Learnings. Teamleiter:innen sollten daher regelmäßige Reflexionsmeetings (Retrospektiven) veranstalten, in welchen alle Teammitglieder ihre Arbeitsprozesse hinterfragen und weiterentwickeln. 

Den Originalartikel gibt es hier: https://www.humanresourcesmanager.de/news/teamwork-diese-faktoren-zaehlen.html