Der Recruiting-Software-Anbieter Softgarden hat im Zuge einer Studie, in der von März bis Juni 2020 über 6.000 Bewerber*innen befragt wurden, herausgefunden, dass sich Jobsuchende  mehr Infos und Transparenz in den Stellenanzeigen wünschen. Austauschbare Formulierungen und Versprechen, wie “erstklassige Karrierechancen”, kommen hingegen gar nicht gut an. 

Worauf man bei Stellenanzeigen grundsätzlich achten sollte, damit sich mögliche Bewerber tatsächlich zu einem potentiellen Arbeitgeber “durchklicken”, wird im folgenden kurz zusammengefasst: 

Bewerber*innen wollen Gehaltstransparenz und Bewertungen von Mitarbeitern

Die Auswertung von Softgarden hat gezeigt, dass die meisten Unternehmen bei Stellenausschreibungen auf Selbstwerbung und Floskeln setzen. Stellensuchende haben hingegen ganz andere Erwartungen. Fast 75 Prozent der Befragten klickten sich bis zum Unternehmensprofil durch (Click-through-Rate), wenn konkrete Angaben zum Gehalt gemacht wurden. Den größten Effekt auf die Click-through-Rate haben allerdings integrierte positive Arbeitgeberbewertungen von Mitarbeiter*innen des Unternehmens. Stellenanzeigen mit diesem Inhalt wurden von über 80 Prozent der Teilnehmenden angesehen. 

Karriereseiten mit Videos stoßen auf besonderes Interesse 

Bei Karriereseiten der Unternehmen schneiden diejenigen am besten ab, die Bewerber*innen transparent über die Dauer des Bewerbungsprozesses informieren. Solche Websites werden von ca. drei Viertel der Stellensuchenden angeklickt. Ebenfalls auf großes Interesse stoßen integrierte Videos. Rund 69 Prozent der Studienteilnehmenden bevorzugten Firmenwebsites, die Videos von Mitarbeitenden enthielten. 

Weitere Informationen können Sie im Original-Artikel auf den Seiten von Personalwirtschaft nachlesen: https://www.personalwirtschaft.de/recruiting/artikel/jobsuchende-wollen-bei-stellenanzeigen-mehr-infos-und-transparenz.html