Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert Neuroleadership als eine interdisziplinäre Verknüpfung von Erkenntnissen aus den Neurowissenschaften und der Mitarbeiterführung. Das Ziel dieses relativ jungen Forschungsgebietes ist es, durch neurowissenschaftliche  Erkenntnisse einerseits die Mitarbeitermotivation, andererseits aber auch die Effektivität der Mitarbeiterführung zu steigern. So weit die Theorie. Erste praktische Ansätze wurden im Jahr 2009 vom Unternehmensberater David Rock in seinem Buch “Your Brain at work” vorgestellt. Zentraler Inhalt des Buches ist sein SCARF-Modell (engl. Akronym für: Status, Certainty, Autonomy, Relatedness, Fairness) – ein Instrument, welches sich mit der Identifizierung von fünf wichtigen Dimensionen des Neuroleadership befasst. Die Grundidee des Modells fußt auf der Tatsache, dass das menschliche Gehirn danach strebt Bedrohungen zu minimieren und Belohnungen zu maximieren. Diese Erkenntnis und die korrekte Anwendung des SCARF-Modells kann laut Rock, unter anderem Führungskräften dabei helfen, ein Klima von Wertschätzung, Vertrauen und Kooperation zu schaffen. 

https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/neuroleadership-54108 

https://www.kulturmanagement.net/Themen/Neuroleadership-Die-vielen-Facetten-von-Unsicherheit,2351