Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich weltweit vieles verändert. Was gestern noch normal war, ist heute nicht mehr möglich und das wird voraussichtlich noch eine ganze Weile so bleiben. Auch der Arbeitsalltag von Recruiterinnen und Recruitern weltweit hat sich verändert: Persönliche Treffen mit Bewerberinnen und Bewerbern sind nicht mehr länger face-to-face durchführbar. Aber wie soll man Bewerberinnen und Bewerber bewerten, wenn man sie nicht länger persönlich treffen kann und darf? Diese Frage ist Gegenstand eines spannenden Artikels von Joachim Diecks, welcher auf den Seiten des Human Resource Managers veröffentlicht wurde. Wir haben die interessantesten Punkte und Erkenntnisse kurz für Sie zusammengefasst: 

Die gute Nachricht vorweg: Es existieren bereits viele Instrumente, die schnell, kostengünstig und mit einer hohen Bewerberinnen- und Bewerberakzeptanz eingesetzt werden können. 

Bewerber-Interviews können sowohl in Echtzeit beispielsweise über Skype, Facetime oder Microsoft Teams oder in zeitversetzt über Anwendungen wie cammio oder visato durchgeführt werden. Möchte man allerdings wissen, inwiefern die Bewerberin bzw. der Bewerber zum eigenen Unternehmen passt, bietet Kulturmatcher ein passendes Messverfahren an. 

Eine etwas komplexere Vorbereitung bedarf allerdings das digitale Assessment Center. Dieses Beurteilungsverfahren, welches üblicherweise aus verschiedenen Instrumenten – wie Rollenspiele oder Gruppendiskussionen – besteht, basiert “auf Beobachtung”. Das bedeutet, das setzt ein physisches Zusammenkommen von Beobachter(innen) und Bewerber(innen) eigentlich voraus. Die “Beobachtung” kann mit etwas Übung allerdings auch über die zuvor genannten Tools funktionieren. Einfach mal ausprobieren. 

Online-Assessments und dazugehörige webbasierte Tests haben sich bereits vor der Corona-Krise zu einem weitverbreiteten Bestandteil von Rekrutierungsprozessen entwickelt. Das hat gute Gründe: Zum einen kann man erheblich mehr Personen einer eignungsdiagnostischen Testung unterziehen, zum anderen eine Menge Zeit und Geld sparen. Gleichzeitig ist die Testung für die Bewerberinnen und Bewerber in ihren eigenen vier Wänden oftmals deutlich angenehmer als in einem kargen Computerraum. 

Mehr zu diesem Thema können Sie im Originalbeitrag lesen: https://www.humanresourcesmanager.de/news/remote-recruiting-es-klappt-auch-digital.html