Viele Bewerber haben großen Respekt vor Vorstellungsgesprächen. Respekt davor, auf Fragen keine Antworten zu kennen, einen schlechten ersten Eindruck zu hinterlassen oder Angst davor in das ein oder andere Fettnäpfchen zu treten. Diese Gefühle sind ganz natürlich, man möchte sich schließlich von seiner besten Seite zeigen und sein Gegenüber von seiner Person überzeugen. Oftmals vergisst man dabei eins: Selbstverständlich gilt das auch für Unternehmen. Auch Arbeitgeber machen Fehler in Bewerbungsgesprächen und können einen schlechten Eindruck bei den Bewerbern hinterlassen. 

Personal-Wissen.de hat die zehn häufigsten Fehler von Arbeitgebern in Vorstellungsgesprächen identifiziert: 

Fehler 1: Dem Bewerber nichts zu trinken anbieten.

Der Arbeitgeber sollte den Bewerbern das Gefühl geben, dass er sich um seine Mitarbeiter bemüht. Dazu gehört es auch, dem Gesprächspartner ein Getränk anzubieten. 

Fehler 2: Im Beisein des Jobinteressenten nach den Bewerbungsunterlagen suchen.

Wer im Gespräch mit dem Bewerber damit beginnt nach den Bewerbungsunterlagen zu suchen, erweckt einen unorganisierten Eindruck. Das kommt gar nicht gut an. Im besten Fall liegen die entsprechenden Papiere geordnet und mit Notizen versehen bereit. 

Fehler 3: Den Bewerber nicht mit dem Namen ansprechen.

Als Arbeitgeber sollten Sie den Namen des Bewerbers kennen und diesen im Kopf behalten. Findet das Gespräch ohne direkte Anrede statt, wird es schnell unpersönlich. Bewerber könnten den Eindruck gewinnen das Gegenüber sei desinteressiert.     

Fehler 4: Unvorbereitet in das Vorstellungsgespräch gehen. 

Auch Arbeitgeber sollten sich auf das Vorstellungsgespräch gut vorbereiten. Dazu gehört insbesondere, die Bewerbungsunterlagen vorab zu studieren und über die wichtigen Aspekte im Lebenslauf informiert zu sein.

Fehler 5: Den Bewerber unterbrechen oder nicht zu Wort kommen lassen. 

Das Vorstellungsgespräch dient in erster Linie dazu, dass sich der Bewerber beim Unternehmen vorstellt und einen guten Einblick in seine Fähigkeiten gibt. Deshalb sollte ihm der Arbeitgeber die Gelegenheit geben, alle Fragen in Ruhe zu beantworten. 

Fehler 6: Während des Gesprächs telefonieren, E-Mails schreiben oder die Post lesen.

Idealerweise findet das Vorstellungsgespräch in einem ruhigen und störungsfreien Umfeld statt. Der Arbeitgeber sollte dem Bewerber seine ganze Aufmerksamkeit schenken und sich nicht zeitgleich mit anderen Dingen beschäftigen

Fehler 7: Nur Standardfragen aus dem Internet stellen. 

Möchten man den Bewerber gut kennenlernen und aussagekräftige Informationen erhalten, müssen die Fragen auf Basis der Bewerbungsunterlagen formuliert werden. Nur so lassen sich die Stationen im Lebenslauf und die Qualifikation des Bewerbers optimal abklären.

Fehler 8: Auf Fachfragen verzichten.

Der Arbeitgeber sollte sich vergewissern, ob der Bewerber tatsächlich über die angeführten Fähigkeiten verfügt. Ein kurzes Fachgespräch bietet die ideale Möglichkeit, um die gemachten Angaben zu überprüfen. 

Fehler 9: Den Bewerber unentschuldigt warten lassen. 

Pünktlichkeit ist auf beiden Seiten wichtig. Deshalb sollte der Arbeitgeber zeitgerecht vor Ort sein und sich im Verspätungsfall mit einer kurzen Begründung entschuldigen.

Fehler 10: Keine Informationen zur Arbeitsstelle und zu den Unternehmensleistungen preisgeben. 

Der Arbeitgeber sollte den Bewerber über den Aufgabenbereich und die Anforderungen der Arbeitsstelle informieren. Auch der Bewerber sollte die Möglichkeit haben, selbst Fragen zu stellen, welche der Arbeitgeber ehrlich beantworten sollte. 

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